| Lodjur's Revoseiten 1 |
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Hallo, nachdem nun leider die Psionära endgültig vorbei ist, werde ich diese Psionseiten Ende dieses Jahres aus dem Netz nehmen. Immer mehr Links in Verbindung mit Psion PDAs sind inzwischen ungültig, ich habe die nun auch gelöscht. |
| Störungsbehebung und machbare Reparaturen an Revo(+) und Mako (1 von 2) |
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Gleich zu Anfang: Um nicht lange suchen zu müssen..... wie man den Revo öffnet ohne ihn und besonders das Alu-Logo zu beschädigen findet ihr hier: "Akkutausch" |
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Eine kleine Anleitung zur Behebung der leider immer wieder auftretenden Probleme. ( Sollte das Gerät noch Garantie besitzen auf keinen Fall den Revo öffnen sondern die Garantie nutzen.)
Diese Reparaturen habe ich alle schon selber durchgeführt, natürlich sind dies nur Vorschläge die auf eigene Gefahr | befolgt werden. Wer sich diese teilweise doch etwas diffizilen Reparaturen nicht zutraut muss leider den offiziellen Reparaturservice in Anspruch nehmen......oder jemanden fragen der sich mit sowas auskennt ;-))
1. | Immer wieder taucht die Frage auf was ist ein weiches (soft), und was ein hartes Reset. Wie löst man es aus, und was wird dadurch bewirkt? Wenn während der Anwendung z.B. ein Programm "einfriert", sich nicht mehr schliessen lässt oder sonst irgendwas nicht funktioniert wie gewohnt, ist die erste Option dieses Problem zu lösen der Softreset. Dieses resetten schliesst "hängende" Anwendungen, lässt seltsame Zeichen ;-) vom Bildschirm verschwinden und schliesst aber auch alle an- sonsten geöffneten Programme. Gespeicherte Daten und nachträglich installierte Software wird nicht gelöscht. Schaut man sich den aufgeklappten Revo von der Unterseite an, sieht man links neben dem Etikett mit dem Barcode zwei kleine mit 1 und 2 gekennzeichnete Löcher. Wenn man in Loch 1 vorsichtig eine aufgebogene Büroklammer hineinsteckt und etwas gegen den leicht elastischen Widerstand drückt, löst man einen Softreset aus. Der Revo geht aus und muss!! beim Wiedereinschalten zweimal piepen, hupen, tröten wie immer man das nennen mag! Lässt sich ein Problem mit dem Softreset nicht beheben, will man den Revo auf einen Schlag löschen weil der z.B. verkauft werden soll und man hat sensible Daten gespeichert, oder auch zum neukalibrieren der Ladeelektronik, macht man einen harten Reset. Dabei sollte immer das Netzteil angeschlossen sein, das harte resetten zieht viel Strom und schwache Akkus können dabei in die Knie gehen und der Revo lässt sich dann evt. nicht mehr einschalten. Dieses Reset setzt den Revo in den Auslieferungszustand zurück, alle Daten und nachträglich installierte Software und Programme werden gelöscht! Dazu biegt man sich aus der Büroklammer ein gleichschenkeliges U und führt beide Enden gleichzeitig in Loch 1 und 2 ein. Wieder vorsichtig drücken und ein paar Sekunden halten. Es ist wichtig das die beiden Enden wirklich gleichzeitig die Kontakte berühren. Der Revo geht wieder aus und muss beim einschalten einmal piepen. Wurden die Kontakte nicht gleichzeitig gedrückt wird es nur ein Softreset mit zweimal piepen. Dann also nochmal bis es klappt.
2. | Verschiedene Probleme mit kurzer Standzeit der Akkus und vorzeitigem abschalten des Revos bei z.B. 80% oder 65% siehe Akku-Info Blatt auf www.psionwelt.de Sollte der Austausch des Akkupacks nötig sein und man traut sich die relativ leichte Aktion selber zu findet man meine detailierte Anleitung dazu auf dieser Seite. und klickt hier: "Akkutausch"
3. | Nach einem harten Reset lässt sich der Revo nicht mehr einschalten. Falls beim Reset kein Netzteil angeschlossen war könnte es sein das die Akkus, sollten sie beim Reset schon ziemlich entladen sein, sich tiefentladen haben und die Spannung nun zum Einschalten nicht mehr ausreicht. Den Revo im ausgeschalteten Zustand wenigstens 30 Minuten direkt ans Netzteil anschliessen und dann nochmal versuchen.
4. | Nicht so häufig aber schon vorgekommen, man benutzt, weil gerade nichts anderes zur Hand, einen Druckbleistift um einen Softreset auszulösen..... Böse Falle!.... Sollte dabei die dünne Mine die Gummimembran durchstossen kann nun ein Dauerreset ausgelöst werden und der Revo wird unbenutzbar. Die Mine ist aus Grahit und leitend! Um das zu beheben muss man die Hauptplatine hochnehmen um die graphitbeschichtete Gummimembran herauszunehmen zu können und die Kontaktfläche auf der Hauptplatine reinigen. Dazu hebt man mit einem kleinen Schraubendreher den Gummirand der Tastatur leicht an. Am besten in Höhe der Shift Tasten (Pfeil nach oben) rechte oder linke Seite. Den hochgehobenen Rand vorsichtig weiter anheben und mit etwas Mut ;-) immer weiter hochziehen. Mit einem reissenden Geräusch kann man die Tastatur nun völlig von der Hauptplatine abziehen. Nicht mit den Fingern auf die Klebefolie fassen! Man kann die Tastatur mehrmals abnehmen und die Klebefolie klebt immer wieder fest. Ein Tipp von Hans aus dem Palmtopp Forum Die Tastaturmatte vor dem abziehen etwas erwärmen, Fön oder kurz auf die Heizung legen, dann löst sie sich leichter von der Platine! Ich habe es ausprobiert, funktioniert! Wichtig ist aber das man auch die Oberseite und Unterseite der Platine nicht mit den Fingern berührt. Nun die sechs kleinen Kreuzschlitzschrauben lösen, links unten ist eine Schraube durch einen kleinen Aufkleber verdeckt!! Dann die Platine mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig aus der unteren Gehäusehälfte heraushebeln. Die Platine hat kleine Nasen die im Rand des Gehäuses eingerastet sind. Hochklappen, vorsicht mit den Flachband- kabeln, am oberen Rand, und man sieht nun die Kontaktmembran. Herausnehmen und die Fläche auf der Membran, und auf der Platine mit z.B. einem Wattestäbchen und etwas Alkohol reinigen. Alles wieder zusammenbauen und schon ist der Revo wieder OK!
5. | Plötzlich lassen sich die Gehäusehälften nicht mehr richtig zusammenklappen oder halten nicht mehr richtig zusammen und klaffen leicht auseinander. Im Gehäuse hat es geknackt und nun hört man das etwas lose umherfliegt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sind eine oder beide Haltefedern entweder aus der oberen Halterung herausgerutscht, oder was mehr Pech ist, die Halterung(en) sind entweder oben oder unten im Gehäuse ausgebrochen. Auf jeden Fall den Revo öffnen um nachzuschauen ob die Feder nicht eventuell lose im Gehäuse herum liegt. Das ist der Fall wenn die untere Halterung ausbricht. Da die Feder aus Metall ist besteht die Gefahr eines Kurzuschlusses. Im Falle das die Feder "nur" von der oberen Halterung ab- gerutscht ist lässt sie sich gut mit Hilfe einer gebogenen kleinen Nagelschere wieder einhängen. Dazu greift man mit der Spitze der Schere unter die Federöse und und klemmt so die Feder fest. Nun kann man mit etwas Fingerspitzengefühl die Feder wieder auf den Haken einhängen. VORSICHT! Nicht plötzlich auf den Haken schnacken lassen, der könnte dabei dann auch noch abbrechen, gerade bei den älteren Revos wo die Haken nur aus Kunsstoff sind. Bei älteren Revos ist die obere Halterung nur eine hakenförmige Ausbuchtung an der Innenseite des Oberteils. Sollte dieser Haken abbrechen ist eine Reparatur möglich aber eine ziemliche Fummelei. Man sollte etwas Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Klebstoffen haben und muss spezielles Werkzeug wie eine Mini- Bohrmaschine z.B von Proxon oder Dremel, einsetzen. In den Stumpf bohrt man ein Loch von ca. 0.8 mm, in den Haken sofern noch aufgefunden, auch. Dann mit einem Drahtstift im selben Durchmesser am besten aus Messing, bekommt man im Bastelladen oder z.B. bei der Fa. Selva Uhrenreparaturzubehör, zusammen- stecken und mit etwas Acrylatkleber(Superkleber) fixieren. Danach um die Bruchstelle herum eine Ver- stärkungslage mit z.B. Uhu Plus endfest 300 oder Uhu Plus acrylit oder Stabilit (Henkel) legen. Mit einem kleinen Fräser dann die evt. etwas verklebte Hakenkontur wieder herstellen. Sollte der obere abgebrochene Hakenteil nicht mehr auffindbar sein oder zu kurz zum bearbeiten, kann man auch aus Stahldraht einen Haken formen und einkleben. Beim arbeiten mit Arylatkleber ist weniger mehr! Meisst wird zu viel genommen und dann dauert es. Ausserdem schlägt sich dann oft unter dem Einfluss von Luftfeuchtigkeit ein unschöner weisser Belag um die Klebestelle herum nieder. Beim kleben mit den zwei Komponenten Systemen (Uhu-Plus u. ä.) Immer die zu verklebenden Stellen entfetten und wenn möglich etwas anrauen. Die Mischanweisung peinlich genau einhalten und der Klebestelle etwas mehr als die angegebene Zeit zur völligen Aushärtung geben. Hält man sich an diese Hinweise ist mit den erhältlichen Klebesystemen eine sehr hohe Festigkeit der Klebestelle zu erziehlen. Selbst so diffizile Reparaturen wie die ausgebrochenen Halterungen lassen sich dauerhaft instand setzen. An meinem eigenen Revo hält die so reparierte obere Halterung schon fast 2 Jahre. Psion hatte diese Schwachstelle wohl erkannt und die neueren Revos und Makos haben verstärkte Halterungen im oberen und unteren Gehäuseteil. Die Kunststoffnase ist deutlich kräftiger ausgeführt und es ist ein Stahlstift eingelassen. Aber auch diese Halterung kann ausbrechen, z.B. wenn der Revo im geöffneten Zustand herunterfällt. Mit viel Glück überlebt das der Bildschirm aber die Halterung könnte dabei ausbrechen. Zumeisst hebelt der Stahlstift ein Stück aus der Fassung und bricht dann heraus. Man passt alle Teile wieder zusammen und fixiert wieder mit Acrylatkleber. Dann wie gehabt mit zwei-Komponenten Kleber die Bruchstelle verstärken. Eine ausge- brochene untere Halterung wird im Prinzip genauso repariert. Hier muss man aber sehr aufpassen das der zur Verstärkung aufgebrachte Klebstoff nicht zu dick aufträgt und nicht zu nahe an die seitlichen Scharniere heranragt. Eventuell muss man mit einem kleinen Fräser hier nacharbeiten.
6. | Im unteren Gehäuseteil befinden sich hinten zwei ins Gehäuse eingepresste Gummifüsschen die dem Revo auf einer glatten Unterlage rutschhemmenden Halt geben. Diese Füsschen brechen/reissen unverständlicherweise manchmal ab. Diese Gummiteile sind wohl als Ersatzteil zu beziehen, aber 4 Euro halte ich für ein Reiskorn- grosses Stückchen Gummi schon ziemlich teuer, es kommen ja auch noch die Fracht/Portokosten dazu. Es ist ganz einfach das selber zu reparieren. Das im Gehäuse verbliebene Stück herausholen, das Loch mit Hilfe eines Wattestäbchens und Alkohol entfetten. Man besorgt sich z.B. bei seinem Hausarzt oder in der Apotheke eine Einmalspritze aus Kunsstoff (1 oder 2 ml) und füllt in diese Spritze etwas Silikonkautschuk. Entweder hat man sowas im Haus oder es gibt im Baumarkt auch kleine Tuben wenn man eine normalgrosse Kartusche nicht brauchen kann. Eventuell kann einem da ja auch ein Kollege, Freund/Nachbar aushelfen. Man braucht ja nicht einmal 1 ml!. Farbe grau, schwarz oder klar. Mit Hilfe der Spritze kann man nun sehr genau etwas von dem Kautschuk in das Loch drücken und lässt etwas über den Rand hinaus überstehen. Nach ca. 10-15 Minuten hat sich eine Haut gebildet und man kann mit dem angefeuchteten Finger die Kontur des Füsschens formen. 12 Stunden aushärten lassen und fertig. Fällt je nach Farbe kaum auf und die Rutschfestigkeit entspricht dem Originalfüsschen.
7. | Der Psion Zahnstocher bricht beim einschieben oder herausziehen im Gehäuse ab. Revo öffnen (siehe hier:)"Wie öffne ich den Revo?", und man kann leicht das abgebrochene Stück nach aussen schieben.
8. | Der Revo fällt im geöffneten Zustand herunter, Bildschirm und Federhalterung haben es überlebt aber das Schiebescharnier hat sich rechts oder links verkantet und der Revo lässt sich nicht mehr schliessen. Man kann die Seitenteile des schmaleren hinteren Gehäuseteils etwas nach aussen drücken und versuchen die Stege wieder in die Rillen zu bekommen. Gelingt das nicht, den Bildschirm soweit wie möglich nach vorne drücken und dann das Psionlogo entfernen. Wie das geht siehe hier: "KLICK" Dann das obere Scharnier entriegeln und die Gehäuseteile vorsichtig wieder in Position bringen. Dabei muss mit äusserster Vorsicht vorgegangen werden, der Klapp- und schiebemechanismus des Revo ist recht filigran ausgeführt.
9. | Der Bildschirm ist zerbrochen! Dies ist nach dem Hauptplatinentausch die grösstmögliche "Operaration" am Revo! Mann muss ihn dafür fast vollständig zerlegen und wieder zusammensetzten und das ja fast zweimal. Nur wer diese teilweise sehr feinmechanische Reparatur nicht scheut, sollte sich daran versuchen! Normalerweise ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden, eine offizielle Reparatur kostet gut 180 Euro! Mit etwas Glück kann man bei z.B. Ebay für deutlich weniger Geld einen Revo bekommen mit allen möglichen Schäden aber intaktem Bildschirm. (Ich habe z.B. einmal 35 und einmal 40 Euro bezahlt) Es spielt keine Rolle ob Revo oder Revo+, die Displays sind gleich. Mich stört die eventuelle spätere zweifarbigkeit des Gehäuses nicht. Es ist zwar möglich auch das Gehäuse zu wechseln, aber das Risiko dabei den eigentlichen Bildschirm zu beschädigen ist gross, wobei die grössten Schwierigkeiten das Ablösen der Bildschirmumrahmung macht. Das ist eine sehr fest haftende dicke Kunststoffolie die dabei auf keinen Fall gedehnt werden darf. Ich würde es lassen! Wir fangen mit dem Ersatzteilspender Revo an, falls hier etwas abbricht hat man noch nicht gleich den Patienten ruiniert und es ist gleich eine Trainingseinheit für die dann folgende Transplatation :-)! Also erstmal das Oberteil mit dem Bildschirm vom Gehäuse trennen. Dazu zuerst die Hauptplatine hochnehmen, wie das geht steht unter Punkt 4.. Klappt man die Platine vorsichtig hoch sieht man nun links am unteren Platinen- rand und rechts unten etwa 1 cm vom seitlichen Rand je einen Anschlussport in dem einmal das schmalere Kabel steckt das von der rechts neben dem Akkupack liegenden Platine kommt und links das breitere Kabel des Bildschirms. Gelöst wird nur das linke Kabel. Der Anschlussport ist weiss und am vorderen Rand ist eine schmale braune Klemm- brücke sichtbar. Ein etwa 8 mm breiter Streifen Kupferfolie mit einem Kunsstoffpad am Ende liegt über dem Flach- bandkabel und klebt mit dem Pad auf der Platine hinter dem Port. Das Kupferband ablösen und nach unten klappen, es klebt teilweise auch am Flachbandkabel, ich denke das es nur zur Verstärkung der Knickstabilität dient. Ein kleines Stück Klebeband verbindet/sichert nun noch das Kabel und den Port. Abziehen und verwahren. Mit einem schmalen Schraubendreher nun die schmale vordere Klemmbrücke nach oben klappen. Vorsichtig, der klappbare Weg ist nur knapp 2 mm!. Nun das Kabel vorsichtig aus der Halterung herausziehen und auch nach unter drücken. Die Platine wieder nach unten klappen aber noch nicht einrasten. Den Revo zuklappen so das Bildschirm und Unterteil aufeinanderliegen. Nun das Psionlogo entfernen und die Scharnierstifte herausziehen. Wie das geht steht auf der Akku- tauschseite! Nun wird es etwas fummelig! Das silberen Oberteil mit dem schmalen Unterteil zusammen bis zum Anschlag nach hinten ziehen, es ensteht ein gut 15 mm breiter Spalt zwischen Bildschirm und hinterem Gehäuseteil. Ich würde nun beide Haltefedern aus der oberen Halterung aushängen. Nun wirds richtig kniffelig! Den Revo in beide Hände nehmen, links die silberne Oberseite und rechts Unterteil mit Bildschirm. Nun mit dem Daumen der linken Hand das silberne Teil soweit wie es geht aufklappen und halten und dann auch mit dem Daumen die Seitenwand des unteren Gehäuseteils leicht nach aussen drücken. Mit der rechten Hand nun vorsichtig die Halterung des Unterteils ein paar mm aus der Scharnierführung nach rechts herausziehen, nur soweit bis dass man den Steckbolzen der das Scharnier das Bildschirm und Unterteil verbindet sehen kann. Man sieht nur ein kleines rundes 2 mm durchmessendes Metallplättchen. Mit einem sehr feinen Schraubendreher oder einer Klinge unter das Plättchen fahren und vorsichtig nach aussen hebeln. Sobald der Schaft sichtbar wird wenn möglich mit einer feinen Spitzzange dort anfassen und den Stift herausziehen und dann das Schiebescharnier wieder einrasten. Auf der anderen Seite genauso verfahren. Der Bildschirm ist nun gelöst und man kann ihn vorsichtig nach oben und leicht nach hinten ziehen. Auf das Flach- bandkabel und den Kupferfolienstreifen achten, das die sich nicht in dem Spalt im unteren Gehäuseteil verfangen. Nun die ganze Prozedur am zu reparierenden Revo wiederholen und bald hat man beide Bildschirme getrennt auf dem Tisch liegen. Den intakten Bildschirm nun "einfach" :-) in umgekehrter Reihenfolge einbauen. Zeit lassen und alles schön vorsichtig und in Ruhe machen. Tatta! Revo gerettet! Die Reste nun als wertvolle Ersatzteile gut verwahren, nun ist man ja imstande alle Gehäuseteile auszutauschen und was sonst noch alles von dem Rest brauchbar ist.
10. | Noch eine Ergänzung zur letzten Bemerkung bezüglich Austausch von Gehäuseteilen! Man kann natürlich auch das silberne schmale Gehäuseoberteil abnehmen, sei es um besser im Inneren des Revos arbeiten zu können, oder weil es defekt ist und erneuert werden soll! Die Demontage erfolgt so: In der linken Ecke (hinter den Akkus die man dafür ausbauen muss) sieht man einen kleinen Stift ähnlich den Stiften unter dem Alulogo. Dieser Stift ist aber silbern. Vorsichtig nach rechts aus der Bohrung schieben bzw. ziehen. Wenn man dann mal das Gehäuse von hinten anschaut erkennt mann in dem Spalt zwischen Unter-und Oberteil ca. 5 mm rechts vom IR Fenster und nochmal 4.3 cm weiter rechts zwei zum Oberteil gehörende 5 mm breite Nasen. Das sind die Rückseiten von zwei Klemmscharnieren die das silberen und das blaue/graue Unterteil verbinden. Nachdem man den Stift entfernt hat muss man mit etwas Mut ;-), aber sehr vorsichtig diese beiden Scharniere auseinander- ziehen. Aber wirklich vorsichtig, das Stiftscharnier auf der rechten Seite ist ja noch zusammen. Da kann man keinen Stift vorher herausziehen. Der Stift ist fest im silbernen Teil verankert. Wenn man dann die beiden Klemmscharniere getrennt hat, kann man das silberne Oberteil nach rechts aus dem Stiftscharnier schieben. Zusammenbau erfolgt umgekehrt. Ich weiss, hört sich schlimm an ist aber nur so weil sich das in der Beschreibung so kompliziert liesst:-)). Um das untere schmale Gehäuseteil und das vordere zu trennen, die sind ja mit dem Schiebescharnier verbunden, drückt man einfach vorsichtig die seitliche Wand, da wo die Führungsrillen erkennbar sind, leicht nach aussen und kann dann das Gleitstück des vorderen Gehäuseteils das in den Führungsrillen läuft nach vorne herausziehen. Zusammenbau auch hier wieder genau umgekehrt.
Wer sich an einer dieser Reparaturen versuchen will/möchte/muss ;-) kann mich gerne kontaktieren | und klickt einfach hier: KLICK! Weitere Tipps und Tricks nehme ich gerne in diese Auflistung auf. |
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Und wen es interessiert was ich noch so treibe ausser meine Nase in malade Revos zu stecken, schaut mal die folgenden Links an :-) |
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